Koreanische Schrifttafeln.
Reflexionen über die Änderung der Welt
Walter Kuhl
Koreanische Schrifttafeln.
Koreanische Schrifttafeln
aus Metall.
Schach im 16. Jahrhundert.
Das königliche Spiel.
Kanone in Edinburgh.
Kanone in Edinburgh.
Arc de Triomphe.
Arc de Triomphe in Paris.
Verlegung zweier Stolpersteine.
Stolpersteine in Darmstadt.

Betrachtungen zu einer mir doch ziemlich fremden Welt.

Schach–Frauen Frauen–Schach.

Einleitung

Ich spiele weder Schach noch habe ich es vor einmal zu tun. Ich sehe keinen Sinn darin, mich entweder stunden­lang auf ein Brett zu fokussieren oder hektisch eine Online­aufgabe mit schwereren Gegnern zu lösen. Da sitze ich lieber an einem schweren Sudoku, obwohl auch das recht sinnfrei ist. Aber warum schreibe ich dann darüber?

Es muß irgendwann Anfang 2022 gewesen, daß ich aus welchen Gründen auch immer beim Schach­video­podcast von Georgios Souleidis aka The Big Greek gelandet bin. Vor langer, langer Zeit habe ich ab und an eine Schach­partie gespielt und meistens verloren. Ich habe damals nicht begriffen, wie ich aus einer verkorksten Eröffnung ins eigentliche Spiel gelangen sollte. Die von TBG vermittelten Goldenen Regeln haben mir dann vermittelt, worauf es ankommt und was ich alles nicht verstanden und daher falsch gemacht habe. Daraufhin habe ich mir tatsächlich ernsthaft überlegt, an einem lokalen Schach­turnier teilzu­nehmen. Die Aussicht jedoch, von Knipsen, die ihre lines blitz­schnell runterbeten können, überspielt zu werden, hat mich davon Abstand nehmen lassen.

Also blieb ich Beobachter, schaute mir das Geschehen mehr aus einer Art soziologischen Perspektive an. Was geschieht dort und warum, mehr noch in der Schachwelt als am Brett. Das Damen­gambit kenne ich nur aus den kleinen Clips, die auf Youtube zu finden sind. Die herunter­geratterten Speilzüge in den meisten Schach­videos finde ich öde, auch wenn sich bei mir manchmal die eine oder andere Erkenntnis bei komplizierten Stellungen einstellt. Ach so spielt man dann weiter!

Das damit verbundene Click­baiting, die über­fall­artigen Werbe­einblendungen oder das ganze Männer­gedöns finde ich eher nervig. Auch wenn ich zugeben muß, daß mein Werbe­blocker doch recht zuverlässig arbeitet. Aber wenn mir Levy Rozman seinen neuen Werbe­vertrags­partner in einer Unter­brechung seines Schach­geschwalles unterjubelt, kriege ich das Kotzen. Mag sein, daß sich die Kinder von Twitter, Facebook, Instagram, Youtube und den ganzen Streaming­diensten das gerne gefallen lassen. Aber wenn mir content mit dem Ver­sprechen des üblichen tracking angeboten wird, dann frage ich mich schon, wie pervers das Alles ist. Warum freßt ihr das? Weil es hip ist, sich abzocken zu lassen? Weil ihr sonst nicht dabei sein dürft? Wo bei?

Es ist eine weit­gehend frauen­befreite Männer­welt. Schäzungen gehen von 5% bis 10% Schach­spielerinnen weltweit aus. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die biologischer und sozialer Natur sind. Schach ist als „Spiel“ entstanden aus der Umsetzung einer männlichen Schlacht­ordnung. Infolge dessen werden Bauern geschlagen, Türme (eigentlich Streit­wagen) über das Feld geführt, Ritter greifen in die Schlacht ein und Kriegs­elefanten zertrampelten den Feind oder übermitteln später als Läufer schlacht­entscheidende Botschaften. Und die Dame ist eigentlich nur ein verkappter Wesir (natürlich ein Mann!). Es ist also ein Brettspiel ohne Zinn­soldaten, aber mit einer klaren Aufgabe: haucht dem gegnerischen König das Leben aus oder nehmt ihn gefangen. Also durch und durch ein Männerspiel. Vielleicht imple­mentiert ja noch jemand für ein eSports-Event ein paar mörderische Drohnen.

Gleichzeitig ist es die zivile, um nicht zu sagen zivilisa­torische Fassung des Gemetzels. Deshalb dürfen auch pazifisti­schere Geister daran teilnehmen, und auch Frauen. Wenn es unbedingt sein muß. Susan Polgar hat in ihrer Biografie sehr gut rüber­gebracht, wie sie daran gehindert wurde, Männer besiegen zu dürfen. Und doch war sie eine der Pionierinnen, die es Frauen heute ermöglichen, in der Schachwelt wahr­genommen und manchmal auch ernst genommen zu werden. Denn es ist und bleibt eine Männerwelt.

Zu den biologischen Aspekten gehören Menstruation, Schwanger­schaft, die Geburt eines Kindes und die nach­folgende Mutterrolle. Das alles gilt für Männer nicht. Sie können sich ihrem Nerd-Sein hemmungs­los hingeben, ohne irgendeine soziale oder biologische Verant­wortung tragen zu müssen. Sie fokussieren sich demnach aufs Wesentliche, während auch Schach­frauen nebenbei care-Arbeit zu leisten haben. Elisabeth Pähtz erzählte einmal [youtube, min. 9:00], daß sie vom Russen Sergej Karjakin während eines Tuniers in Wijk an Zee gebeten wurde, seine Hemden zu bügeln. Ob es das auch andersrum gibt? Never ever. Oder: glaubt ihr ernsthaft, daß Vaishali weniger talentiert war und ist als ihr Bruder und Super­groß­meister Pragnanandhaa? Mädchen und Jungen sind halt nicht gleich.

So sind die sozialen Gründe noch gravierender, die Frauen daran hindern oder davon Abstand nehmen lassen, die Männerwelt ernsthaft heraus­zufordern. Es gibt die eine Ausnahme: Judit Polgár. Aber auch nur sie. Frau, Mutter und in ihrer prime die Nummer 8 der männlichen Schachwelt. Ein Phänomen. Sie hatte nicht nur Eltern mit einem außer­gewöhnlichen pädagogischen Ansatz, die ihr den Weg geebnet haben, und zwei Schwestern, die gut genug waren, um sie zu pushen. Noch entschei­dender war, daß Judit mit drei Ausnahmen nur an Männer­turnieren teilge­nommen hat. Und die damaligen und zukünftigen Welt­meister in der einen oder anderen Form alle mindestens einmal besiegt hat. Wenn sie das kann, warum nicht auch andere Frauen? Ja, warum nicht? Über die sozialen Gründe gibt es so viel zu sagen. Vielleicht mache ich das irgendwann einmal. Ein Stichwort sei verraten: Patriarchat.

Was Männer kaum erleben, ist bei Frauen im Schach weit verbreitet. Sie werden face to face oder in sozialen und anderen Netzwerken sexuell belästigt, angetatscht, nieder­gemacht und mitunter auch vergewaltigt. Wie im richtigen Leben. Schach­männer können richtige Arsch­löcher sein, und es sind nicht wenige. Warum sollen Mädchen und Frauen sich das antun? Sie leiden, sie schweigen, manchmal outen sie auch solch einen Fiesling. Und dann, wie im richtigen Leben, werden sie ignoriert, ihnen wird nicht zugehört, geschweige geglaubt. Männer­netz­werke sind sehr wirkmächtig, und das seit Tausenden von Jahren. Also gehen sie. Und die Männer machen wie gewohnt weiter und küren einen von ihnen zum Alpha. Auch eine Form von Krieg, auf und jenseits des Schach­bretts. Christopher Yoo ist so ein Früchtchen, dessen Handeln zunächst auch von einem bekannten deutschen Video­podcaster verharmlost wurde. Bei so viel Männer­kumpanei mußte Josefine Safarli auf YouTube richtig deutlich werden, auch wenn sie den entschei­denden Punkt verpaßt hat: Gewalt speziell gegen Frauen, nicht nur allgemein. 

Das Männer­gedöns mit all den Carlsens, Niemanns, Hikarus, Keymers etc. etc. ödet mich einfach nur an. Männer machen Männer­dinge, zicken auf Männerart herum und benehmen sich wie … naja, ganz normale Männer eben. Schlagen mal auf den Tisch wie Magnus Carlsen, als er durch eigene Dummheit verloren hatte, nehmen ein Hotel­zimmer auseinander wie Hans Niemann, nachdem er durch eigene Dummheit verloren hatte, oder schlagen einer Fotografin in den Rücken wie Christopher Yoo, als er durch eigene Dummheit verloren hatte. Es gibt ja das Gerücht, das in der Schachwelt immer wieder gerne gestreut wird, daß Schach lehre, seine Emotionen im Griff zu behalten und mit Anstand zu verlieren. Quod erat demonstrandum. Niemand verliert gerne. Ich auch nicht.

Diese Seite will Schachspielerinnen hervorheben. Spielerinnen, welche gegen Männer nicht nur bestanden haben, sondern sich dabei durch besondere, nennen wir es: Leistungen hervorgetan haben. Die folgende Aufstellung ist unvoll­ständig. Ich werde versuchen, nach und nach in die Vergangen­heit zurück­zugehen. Doch ich fange einfach hier an, im September 2025. Gerade erst hat sich Zhu Jiner für diese Webseite qualifiziert.

Die Zahlen in Klammern geben die ELO-Zahl zum Zeitpunkt des jeweiligen Events an.

»»  Es gibt nur wenige Webseiten weltweit, die sich der Förderung von Schachfrauen verschrieben haben. Eine solche ist Women's Chess Coverage von On The Queenside. Dort gibt es auch eine wohl voll­ständige Liste aller Frauen, die jemals einen Super­groß­meister besiegt haben.

Wijk aan Zee, Januar 2026

Es gibt nur wenige Gelegenheiten für Frauen, an stark besetzten Männer­turnieren, sogenannten Open oder Masters, mitwirken zu dürfen. Einen Männer­platz für eine Frau herzugeben, wo kämen wir da auch hin? Ein solches Turnier ist das traditions­reiche Tata Steel Chess Tournament in Wijk aan Zee an der zugig-kalten Nordsee­küste der Nieder­lande. Es fand diesmal vom 16. Januar bis zum 1. Februar statt. Im A-Turnier waren bislang nur Judit Polgar – mehrfach, an ihr kam mann einfach nicht vorbei – und Ju Wenjun zugelassen. Während im Masters 2026 wieder einmal keine Frau eingeladen wurde, spielten im Challengers immerhin vier Frauen gegen zehn Männer um den begehrten Platz für das Masters des kommenden Jahres. Vier Frauen waren es auch im vergangenen Jahr, nämlich Vaishali Ramesh­babu, Divya Deshmukh, Lu Miaoyi und Irina Bulmaga. Sie siegten zusammen fünf Mal gegen die Männer­riege und landeten auf den hinteren Plätzen 9, 10, 12 und 14.

Zum ersten Ruhetag am 22. Januar läßt sich schon jetzt sagen, daß sich die dies­maligen Teilnehmer­innen Bibisara Assau­bayeva (2497), Carissa Yip (2466), Lu Miaoyi (2431) und Eline Roebers (2398) in diesem Turnier nicht so leicht unter­kriegen lassen. Nach einem Drittel des Turniers (fünf Runden) haben sie schon siebenmal gegen die zehn (mit einer Ausnahme) nach der ELO-Zahl wesentlich stärker eingestuften Männer gewonnen; das ist eine Siegquote von 35%! Sie haben zusammen zwar auch schon achtmal verloren, aber das war bei einer ELO-Differenz von durch­schnitt­lich 124,6 Punkten pro Partie auch zu erwarten. Um den Turnier­sieg werden sie wohl nicht mitspielen, obwohl Carissa Yip mit drei­einhalb Punkten nur einen halben Punkt vom Führenden Aydın Süleymanlı (2628) entfernt ist.

Wir durften auf den weiteren Verlauf des Turniers gespannt sein. Doch leider bedeutete der erste Ruhetag eine einschneidende Zäsur. Womöglich hatten sich die Männer die jungen Frauen einfach nur besser ausgeguckt. Vielleicht spielte die Biologie eine Rolle. Aber es ist schon krass, wenn Lu Miaoyi ihre ersten beiden Partien gewinnt und anschlie­ßend aus den weiteren elf Partien nur noch anderthalb Punkte holen kann. So kam es zu einem doch eher typischen Ergebnis; in den weiteren zwanzig Partien siegten die Frauen nur noch dreimal gegen ihre männlichen Konkur­renten. Das ergibt zwar immer noch eine respektable Siegquote von 25% mit einem fünften Platz für Bibisara Assau­bayeva und einen geteilten sechsten für Carissa Yip, aber irgendwie hätte ich jetzt mehr erwartet. Lu Miaoyi, die im Turnier­verlauf schwächelte, und Eline Roebers, für die dieses Turnier einfach too much war, waren hier keine Hilfe. Immerhin gewann Bibisara Assau­bayeva gleich am ersten Turniertag gegen den jungen Turnier­sieger Andy Woodward aus den USA. Sie erreichte zudem eine Per­formance von 2605, was exakt der ELO von Vasyl Ivanchuk entsprach, der Zweiter des Turniers wurde. Frauen können demnach punktuell in diesem Männer­sport durchaus mithalten.

Fide Grand Swiss, September 2025

Am 15. September 2025 ging im usbekischen Samarkand das elfrundige Quali­fikations­turnier für das Kandidat­innen- und Kandidaten­tirnier im kommenden Jahr zu Ende, in dem der Heraus­forderer bzw. die Heraus­forderin um die WM-Krone ermittelt wird. Bei den Männern war der zweite Platz von Matthias Blübaum sicherlich eine Über­raschung, während bei den Frauen Vaishali Ramesh­babu ihren Erfolg von vor zwei Jahren wieder­holte. Das soll hier aber nicht Thema sein.

Männer­turniere werden häufig als Open bezeichnet, obwohl es meist Turniere sind, in denen Frauen schon viel Glück oder gute Bezie­hungen haben müssen, um dabei zu sein (ich wiederhole mich, aber das liegt am Aufbau dieser Seite). Was auch immer der Grund beim Grand Swiss gewesen sein mag, es waren zwei Frauen zugelassen, die Russin Aleksandra Goryach­kina (2528) und die Inderin Divya Deshmukh (2478). Beide hatten sich schon für das Kandida­tinnen­turnier qualifi­ziert und konnten so die Gelegen­heit nutzen, in einem hoch­klassigen Turnier gegen wesent­lich stärkere Gegner unter Echt­zeit­bedingungen zu trainieren. In der Setzliste standen die beiden Frauen aufgrund ihrer ELO-Zahl ganz weit hinten; Goryach­kina auf Platz 110, Divya auf Platz 115, von 116. Sie haben deshalb jeweils zwar nur einen Super­groß­meister zu Gesicht bekommen, und den dann auch nicht besiegt, aber ihre Per­formance war bei beiden trotz der Endpla­zierung 82 und 81 mit jeweils 2613 ziemlich gut. Fünf Punkte aus elf Partien sind auch nicht schlecht.

Das heißt: beide spielten auf dem Level von Spielern mit ELO 2600 oder besser. Goryach­kina gewann gegen diese 2600er dreimal und verlor viermal und Divya gewann zwei Partien und verlor drei. Ansonsten Unent­schieden. Das ist ziemlich bemerkens­wert und zeigt, daß zumindest die in der Frauen­welt­rang­liste weit vorne Stehenden komplett underrated sind. Die Spitzen­frauen spielen ein Schach, daß wesentlich besser ist, als ihre ELO am Frauen-Kätzchen­tisch aussagt. Oder anders gesagt: das ELO-System bevorzugt Männer und legitimiert so besagten Tisch.

Selbstredend haben die deutschen Videoheinis das Frauen­turnier ignoriert. Männer ergötzen sich halt lieber an ihresgleichen. Und das Publikum erwartet das auch so. Anders Josefine Safarli. Sie zeigte aus jeder Runde des Frauen­turniers eine Partie, wenn auch meist nur wegen der deutschen Farben mit Dinara Wagner. Aber wenn Frauen aus Prinzip ignoriert werden, wie sollen sie sich dann für Schach begeistern?

Zhu Jiner!

Zhu Jiner.

Zhu Jiner bei einem chine­sisch-russischen Jugend­freund­schafts­turnier in Harbin (Provinz Hei­long­jiang, China) am 4. November 2024. Sie spielte dort vier Schnell­schach- und zehn Blitz­partien gegen Vladislav Artemiev (ELO 2701). Sie verlor alle ihre Schnell­schach-Partien und erreichte beim Blitzen einen Sieg und ein Remis. Foto­grafin: Ekaterina Vasil­chenko, Wiki­media Commons [online].

Vom 25. August bis zum 1. September 2025 fand am Golf von Oman die 1st Fujairah Global Chess Championship statt. Die Superstars spielten ihr eigenes Open mit 43 Männern und nur einer einzigen Frau, der 22-jährigen chinesischen Männer-Groß­meisterin Zhu Jiner. Diese reiste mit der geringsten ELO-Zahl von 2536 an, während der an Nummer 1 gesetzte Nihal Sarin aus Indien mit 2692 ELO gelistet war. Mit seiner Spiel­stärke war er einfach eine Haus­nummer zu groß für Zhu Ziner, und sie verlor (für mich erwartungs­gemäß). Aber was für ein Turnier hat sie gespielt! Sie gewann drei Partien gegen Yurij Kozubov (2600), Alexander Motylev (2595) und Ivan Cheparinov (2625) und remisierte fünf Mal. Mit einer ELO-Perfor­mance von 2702 erreichte sie Platz 5 eines Turniers, das von sich behauptete, das stärkste Open aller Zeiten zu sein. Sie hätte durchaus zwei weitere Partien gewinnen können, schaffte es aber nicht, eine deutliche Gewinn­stellung zu verwerten. Daran wird sie arbeiten müssen. Dann steht ihr der Weg in höhere Gefilde weit offen. Zudem wurde sie nun die Nummer 2 der Frauen-Schachwelt hinter der früheren Schach­frauen­welt­meisterin Hou Yifan.

Tan Zhongyi!

Am 22. Mai 2025 besiegte die chinesische ehemalige Schach­frauen­welt­meisterin Tan Zhongyi (2536) mit dem ungarisch-rumänischen Grenzgänger Richard Rapport (2722) einen Super­groß­meister. Sie führte dabei die schwarzen Steine und beendete das Tepe Sigeman Turnier in Malmö auf dem sechsten Platz. Sie war die einzige Frau neben sieben Männern, die alle eine ELO über 2600 hatten. Zudem besiegte sie Vasyl Ivanchuk (2644) und remisierte zweimal.

Tan Zhongyi.

Tan Zhongyi vor ihrer Partie gegen Erwin L'Ami (ELO 2621), die remis endete. Foto­graf: Mikael Svensson, https://www.tepesigemanchess.com/.

Tan Zhongyi wird mir in bleibender Erinnerung für ihre Performance beim Abschluß­bankett nach dem von ihr gewonnene Kandidatinnen­turnier in Toronto 2024 bleiben. Zur Belustigung des Publikums vor Ort wie im Stream weltweit wurden allen Teilnehmern und Teilneh­merinnen ein paar trivia questions gestellt. Sie hörte sich die ihr zugedachte Frage [youtube video, min 5:18], ob sie die Zeit an ihren Ruhetagen während des Turniers zur Vorberei­tung auf die nächste Gegnerin oder zum Relaxen genutzt habe, andächtig an. Ihr Gesichts­ausdruck: folks, von was redet ihr da eigentlich? Und dann antwortete sie prägnant: „Sorry, I don't speak English.“ Die neben ihr sitzende Lei Tingjie wäre vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Hilarious! Eine Frau aus China weigert sich, die Sprache der westlichen Kolonisa­toren zu lernen, und bringt die Arroganz der Wessis auf den Punkt. Jede und jeder wußte doch, daß sie alle Inter­views nur mit Dolmetsch führt.

Kein Händeberühren und das Göttliche darin

Am 21. Januar 2025 erwartete Vaishali Ramesh­babu beim Tata Steel Masters in Wijk aan Zee den usbekischen Groß­meister Nodirbek Yoqubboyev (2659). Üblicher­weise reichen sich die Spiele­rinnen und Spieler zur Begrüßung und nach Partie­ende die Hand. Diesmal geschah das nicht, denn Yoqubboyev blieb demon­strativ mit hängenden Armen vor der ihre rechte Hand aus­streckenden Vaishali stehen. Sein Glaube verbiete ihm, Frauen zu berühren, erklärte er später. Darauf ergoß sich ein shitstorm über ihn und er sah sich zu einer Entschul­digung und – als Geste des angeblichen Respekts – gezwungen, Blumen und Schoko­lade zu überreichen. Das Gött­liche ist gerne eine Ausrede für Misogynie, nicht nur im Islam. Das erstreckt sich genauso auf das Judentum, die verschie­denen christ­lichen Sekten, den Buddhismus oder den Shinto­ismus. So ist es in Japan Frauen unter­sagt, den Lehm­haufen (dohyo) zu besteigen, auf dem die Sumo­ringer ihre Darbie­tungen voll­bringen. Frauen gelten als unrein. Vaishali (2476) gewann die Partie. Hätte ich hier schon ein Ausrufe­zeichen setzen müssen?

Vermutlich hat Yoqubboyev das damit zum Ausdruck gebrachte göttliche Mißfallen nicht ausge­reicht, um zur inneren Einkehr zu gelangen. Aber, wie wir aus der Bibel wissen, das Gött­liche ist rach­süchtig und uner­bittlich, genau wie die daran glaubenden Männer. Im November 2025 fand in Goa der Fide Weltpokal statt, an dem drei weitere Teil­nehmer für das Kandidaten­turnier zur Ermitt­lung des Heraus­forderers von Gukesh Dommaraju bestimmt wurden. Nodirbek Yoqubboyev (2689) kam ins Halb­finale … und verlor nach der dortigen Nieder­lage gegen seinen Landsmann Javochir Sindarov (2721) auch gegen Andrej Jesipenko (2693) im Endspiel um den dritten Kandidaten­platz am 24./25. November. Das ist Karma. Erst den davon Berührten ins Halb­finale lullen und ihn dann zweimal klar verlieren lassen. Nebenbei: natür­lich gibt es weder Karma noch irgendein Gött­liches. Aber die Vorstellung, hier habe der Junge seine gerechte Strafe vorgefunden, gefällt mir. Das Problem ist: die Jungs, die an den Quatsch glauben, lernen nichts daraus.

Alexandra Kosteniuk!

Am 14. Oktober 2024 besiegte die aus Rußland zur Schweiz gewechselte ehemalige Schach­frauen­welt­meisterin Alexandra Kosteniuk (2480) beim WR Chess Masters Cup in London den usbekischen Super­groß­meister Nodirbek Abdusattorov (2783) mit den schwarzen Steinen. Das Turnier im KO-Modus verlief dennoch nicht gut für sie. Sie verlor die zweite Partie gegen den Usbeken und remisierte mit den weißen Steinen im Tiebreak, und schied damit aus.

Ju Wenjun!

In der fünften Runde des Tata Steel Masters am 18. Januar 2024 besiegte Schach­frauen­welt­meisterin Ju Wenjun die damalige Nummer 6 der Männer­welt­rang­liste Alireza Firouzja (2759). Der dachte wohl, die krasse Außen­seiterin aus China (2549) sei eine leichte Beute, um sein Punkte­konto in der Gesamt­wertung aufzu­bessern, und spielte auf Sieg. Das ist nicht einfach Arroganz oder mangelnder Respekt einer Frau gegenüber, sondern Kalkül. Zwei­hundert ELO-Punkte Abstand, das sind auf diesem Niveau Welten. Diese Einla­dung zu einer offeneren und riskanteren Spiel­weise nahm Ju Wenjun dankend an und gab dem im französi­schen Exil lebenden gebürtigen Iraner eine Lehr­stunde in einem wunder­schön heraus­gearbeiteten Endspiel.

Ju Wenjun.

Ju Wenjun am 13. Januar 2024 vor ihrer (leider) verlo­renen Partie gegen Anish Giri beim Tata Steel Masters. Foto­graf: Frans Peeters, cc-BY SA 2.0.

Das gerne als Wimbledon des Chess bezeichnete hoch­klassig besetzte Turnier ist üblicher­weise nur mit Super­groß­meistern bestückt. Aus­nahmen waren 2024 mit Alexander Donchenko der Gewinners des Challengers vom Vorjahr und zwei Nieder­länder für das Veran­stalter­land; und eben die Frauen­welt­meisterin. Ju Wenjun wurde übrigens geteilte Zehnte mit vier­einhalb Punkten aus dreizehn Partien und remisierte sieben Mal.

Ähnlich wie Firouzja erging es Hans Niemann am selben Tag und Mustafa Yilmaz am Tag darauf im Challengers. Dazu gleich mehr.

Das war der vierte Super­groß­meister skalp, den sich die Welt­meisterin holte, Nummer fünf sollte noch im selben Jahr die große deutsche Hoffnung Vincent Keymer werden. Die bisherigen Erfolge gegen Richard Rapport (2716, 29. Januar 2015, Gibraltar), Yu Yangyi (2709, 15. Mai 2021, Xinghua), Vidit Gujrathi (2731, 18. Mai 2023, Sharjah), Firouzja und Keymer (2726, 30. April 2024, Malmö).

Eline Roebers!

„Die furchtlose Eline“ (2381), wie sie Josefine Heine­mann (nunmehr Safarli) in ihrem Video­podcast nach einer Partie im selben Tuenier genannt hatte, startete mit vier Klatschen ins Turnier. Aber dann! In der fünften Partei stand sie gegen den Noch-nicht-Super­groß­meister und Führenden Hans Niemann (2692) auch schon schlechter da, als der frühere online cheater nicht den Weg fand, die Partie zu seinen Gunsten zu beenden. Und dann legte die zu diesem Zeit­punkt noch 17-jährige Eline los, brachte ihn nicht nur in Bedrängnis, sondern ließ ihm nicht den Hauch einer Chance. Dadurch beflügelt bezwang sie gleich am Tag darauf mit Mustafa Yilmaz (2665) einen weiteren ELO-mäßig wesent­lich stärkeren Gegner. Um sich danach sieben weitere Klatschen abzuholen. Sie ist noch jung und lernt viel­leicht noch, wie sie konsistent stärkere Gegner­innen und vor allem Gegner dran­kriegen kann. Auch wenn ich irgendwie meine Zweifel hege. Es gibt ein sehr schönes Foto von Lennart Ootes, welches sie kampflustig zeigt. Wenn sie so auch spielt, wer weiß …

Josefine Safarli!

In einem Schnell­schach-Online­urnier besiegte Josefine (damals noch) Heine­mann mit Hikaru Nakamura (2768) einen der besten gegen­wärtigen Schach­spieler, und zwar ziemlich eindrucks­voll. Dabei sah es lange nicht danach aus. Aber wie es manchmal kommt, wenn man eine Frau nicht ernst nimmt …

Am 16. Februar 2023 trafen die zum Geld­verdienen angetretenen und zusammen­gewürfelten Mannschaften namens Gotham Knights und Berlin Bears gegen­einander an. Wobei Mann­schaft nicht so ganz stimmt, denn jedes Team des als Pro Chess League vermarkteten Events mußte eine Frau mitspielen lassen. In der ersten Runde war es Josefine Heine­mann (2336), die genauso wenig berlinisch war wie ihre Kollegen. Wir sehen, Namen sind Fake, aber sollen einen gewissen Bezugs­punkt und Identifikations­faktor generieren. Die Bären verloren mit sieben zu neun, aber das lag nicht an Josi. Aus vier Partien holte sie zwei Punkte.

„Denn wir wissen ja auch, in schlechten Stellungen sollte man versuchen, nicht sofort zu verlieren.“

Josefine Heinemann, Mai 2024

„Es ist immer ein wenig unglücklich gegen schwächere Spieler, denn auch die können manchmal ein bißchen rechnen.“

Josefine Heinemann in ihrer Partieanalyse.

Als Fünfte der Mädchen-Welt­meister­schaft U18 lag Josefine Heine­mann noch einen ganzen Punkt vor der 2025 zum Männer­groß­meister avancierten Bibisara Assaubayeva aus Kasach­stan. Seither dümpelt sie um die 2300 ELO herum, mit einem peak von 2369. Hikaru Nakamura hingegen war einer der Wunderjungs, der schon im Alter von 15 Jahren Groß­meister wurde. 2024 scheiterte er knapp im Kandidaten­turnier, um den Welt­meister Ding Liren heraus­fordern zu können. Im Schnell­schach und Blitzen gilt er als einer der Aller­besten. Ungleicher konnten die Voraus­setzungen also nicht sein, als beide online aufein­ander trafen. Und so kam es zunächst auch. Nakamura bedrängte Josefines König, in einer Stellung, bei der sie nur noch aufgeben konnte, aber er fand den Ausknipser nicht.

Als alles verloren schien, fand Josefine Zug um Zug den einzig richtigen Zug und ließ dann einen Frei­bauern zu einer zweiten Dame durch­laufen. Nakamura mußte sich geschlagen geben. Die Frau hat es, wenn es darauf ankommt, drauf; aber leider nicht konsistent.

Im Intro seiner Educational Speedrun-Serie gibt nicht nur den Bert aus der Sesamstraße [youtube, Folge 1], sondern verkündet so ganz nebenbei:

„Beats you blindfolded, still sippin' latte.
Queens are flyin', egos meet defeat
just another speedrun on Hikaru Street.“

Und tatsächlich streamte er sorglos im Blindflug vor sich hin, nuckelte an seiner Latte, und sah dann seine Stellung auseinander bröseln. Wie sich das gehört, um seine community nicht zu verärgern, gratulierte er Josefine anschließend zur ihrem wirklich eindrucks­voll heraus­gespielten Sieg.

Josefine Safarli ist der/die einzige deutsche Video-Podcaster/in, der/die regelmäßig und zuverlässig Partien aus Frauen-Events, ja sogar mitunter aus Frauen-Sicht zeigt. Sie gehört damit zu den wenigen, die nicht nur von der Förderung der Schachfrauen reden, sondern dies auch tatsächlich tun. Dabei kommen auch so hübsche Äußerungen vor wie diese (Februar 2025):

„Weil wir am Wochenende schon so vielen Frauen beim Schach­spielen zugeschaut haben, wollen wir damit heute einfach weiter­machen.“

Oder diese (Juni 2025):

„Sie brauchte ein Remis oder einen Sieg für die GM-Norm, und wir schauen einfach mal in die Partie. Wir schauen aus schwarzer Sicht, weil wir natürlich Oliwia [Kiolbasa] unterstützen.“

Mit feiner Ironie wendete sie sich während des Kandidatinnen- und Kandidatenturniers in Toronto an ihr wohl fast ausschließlich männliches Publikum:

„Wir wollen heute mal wieder bei den Männern vorbei schauen, nicht dass sie sich irgendwie vernachlässigt fühlen hier.“

Sicher, Josefines Schach­frauen­videos sind eine Nische im Männer­universum. Nicht einmal der Team­captain der Frauen des HSK kommt auf die Idee, daß seine Videos und sein ehren­amtliches Engagement zusammen­gehören. In seinen Videos kommen zu 98% Jungs und Männer vor, weil seine follower das auch gar nicht anders haben wollen. Die anderen zwei Prozent bestehen aus Partien von und mit Schachengines, nur ab und zu verirrt sich einmal eine Schach­partie mit einer Frau hierhin. Um seinen Monats­scheck nicht zu gefährden, paßt er sich der Männer­duselei an und macht einfach mit. Jemand wie er ist mit daran beteiligt und dafür verant­wortlich, wenn alles so bleibt wie es ist. Just saying.

Aleksandra Goryachkina!

Die 1998 geborene Aleksandra Goryach­kina war schon als Mädchen und Jugend­liche eine sehr erfolg­reiche Schach­spielerin. Von 2008 bis 2014 war sie fünfmal Welt­meisterin verschie­dener Alters­klassen. 2018 wurde sie Groß­meister der Männer. 2020 spielte sie gegen Ju Wenjun um die Schach­krone der Frauen und verlor erst im Tiebreak.

Am 26. März 2019 besiegte sie (2504) bei der Euro­päischen Einzel­meister­schaft (European Indi­vidual Chess Champion­ship) in Skopje (Nord­mazedonien) – einem Männer­turnier, bei der sich auch einige Frauen beteiligten –, den damaligen Super­groß­meister Rauf Məmmədov (2701) aus Aser­baidschan mit den weißen Steinen. Sie beendete das elfrundige Turnier mit sechs­einhalb Punkten auf Platz 71, davon zwei­einhalb Punkte gegen spiel­stärkere Männer. Gewertet wurden 358 Männer und Frauen, sie selbst war auf Rang 136 gesetzt. Sie war in dieser Meister­schaft somit im besten Fünftel zu finden.

Die 2010er Jahre waren von einer gewissen ELO-Inflation gekenn­zeichnet. Deshalb gab es in dieser Zeits­panne mehr Super­groß­meister als üblich. In der Welt­rang­liste vom Januar 2015 waren 45 Männer mit 2700 ELO oder mehr gelistet, Mitte der 2020er Jahre waren es nur noch 30 bis 35. Das bedeutete: Frauen konnten in offenen Turnieren häufiger als üblich auf einen Super­groß­meister treffen; aber den mußten sie auch dann erst noch besiegen. Goryach­kina war die letzte Frau dieses Jahr­zehnts, der das gelang.

Auch Josefine Heinemann nahm an besagtem Turnier in Skopje teil und holte immerhin fünf Punkte, davon andert­halb gegen spiel­stärkere Männer.

Antoaneta Stefanova!

Die Schachfrauen­welt­meisterin von 2004 und Frauen­schnell­schach­welt­meisterin von 2012 besiegte 2013 mit Radoslaw Wojtaszek und 2018 mit Wang Hao, beide Male in Gibraltar, zwei Super­groß­meister. Seit 2002 ist sie Schach­männer­großmeister.

Am 24. Januar 2013 gewann sie (2516) mit Weiß gegen den polnischen Supergroßmeister Radoslaw Wojtaszek (2723) beim Tradewise Gibraltar Chess Festival. Dies ist eines der wenigen stark besetzten Open gewesen, in denen die besten Schach­spielerinnen zeigen durften und konnten, wozu sie gegen die Männer­dominanz in der Lage waren. Nach der Partie gegen Wojtaszek wurde sie gegen den noch stärkeren Gata Kamsky (2740) angesetzt, und verlor. Sie verlor auch gegen den dritten Super­großmeister Maxime Vachier-Lagrave (2711), beendete das Turnier aber als respektable Neun­zehnte mit nur einem Punkt Rück­stand auf den Turnier­sieger Nikita Vitiugov (2694, 8 Punkte aus zehn Partien). Wenn wir berück­sichtigen, daß an diesem Turnier 22 Männer mit einer ELO von 2600 und mehr teilge­nommen haben, dann war das Abschneiden der Frauen stark. Die Chinesin Zhao Xue (2554) wurde mit sieben­einhalb Punkten Drei­zehnte, Stefanova Neun­zehnte, Valentina Gunina aus Rußland (2490) Zwanzigste, die Ukrainerin Anna Muzychuk (2582, damals für Slowenien) Einund­zwanzigste und Nana Dzagnidze aus Georgien (2555) Achtund­zwanzigste. Auch hier zeigt sich: Frauen können auf einem 2600er Level mitspielen, wenn mann sie läßt.

Ihren zweiten Supergroßmeister besiegte Antoaneta Stefanova (nunmehr 2489) mit dem Chinesen Wang Hao (2711), auch diesmal mit den weißen Steinen. Insgesamt reichte es diesmal nur zu fünf­einhalb Punkten aus zehn Partien und zu Rang 102. Beste Frau des Turniers war die Schwedin Pia Cramling als Dreißigste und dabei nur einen Punkt hinter dem Turnier­sieger Levon Aronian. Das zeigt eine Leistungsdichte, bei der niemannd heraus­stach und Pia die Chance gab, mitzu­halten. Sie spielte gegen acht stärkere Groß­meister und verlor im Alter von 54 Jahren (bei fünf Punkten gegen selbige) keine einzige Partie!

Antoaneta Stefanova.

Antoaneta Stefanova (2533) bei ihrer Partie gegen Lin Yi (2403) beim HDBank-Turnier am 13. März 2017. Die Partie endete unent­schieden. Foto­graf: Phùng Đúc Anh, cc-BY SA 4.0, Quelle: Wikimedia Commons.

Antoaneta Stefanova zog im April 2021 für die neuge­gründete Partei ITN (übersetzt: Es gibt ein solches Volk) in das bulga­rische Parla­ment ein. Nachdem die erst­plazierte Partei keine Regierung bilden konnte, wurde Stefanova von ihrer zweit­plazierten Partei als Minister­präsidentin vorge­schlagen, mit der Maßgabe, den Regierungs­auftrag umgehend zurück­zugeben, da ITN ohnehin keine stabile Regierung werde bilden können.


Anmerkungen

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  1. Siehe hierzu Conrad Schormann : Gaffer, Grapscher, Vergewaltiger, auf seinem Blog Perlen vom Bodensee am 17. August 2023 online. The Big Greek : Groß­meister schlägt Video­filmerin! Video vom 17. Oktober 2024 [youtube, min. 15:56]. Josefine Safarli: Polizei­einsatz bei der US-Meister­schaft?!Video vom 19. Oktober 2024 [youtube, min. 1:20].